Feuerwehrstiefel

Bei der Wahl der Stiefel für die Feuerwehr und deren Einsatz sollten unbedingt der persönliches, höchstmögliche Schutz, sowie der Tragekomfort beachtet werden. Jeder Feuerwehrschuh sollte anprobiert werden. Feuerwehrstiefel schützen gegen Hitze, Kälte, Schnitte und stürzende Gewichte und verhindern ein Ausrutschen und Umknicken.

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Bei den Feuerwehrstiefeln unterscheidet man im Groben zwischen den Schlupf-, Schnür- und Gummistiefeln.
Je nach Bedarf und Anspruch haben alle drei ihre Berechtigung, sowie Vor- und Nachteile. Letztlich bildet die Wahl des Stiefels auch eine persönliche Geschmacksfrage.

Der klassische Schlupfstiefel zeichnet sich dadurch aus, dass schnell hinein und hinaus gestiegen werden kann. Ein lästiges Zu- oder Aufschnüren, welches im Ernstfall wertvolle Zeit vergeudet, ist nicht notwendig.
Dieser Stiefel verfügt über einen hohen Schaft und einen feuerresistenten Schutzschild, der gewöhnlich bei Feuerwehrschuhen aus Kevlar oder Nomex besteht.
Das Obermaterial des Feuerwehrstiefels besteht in jedem Fall aus feuerfestem Leder. Oft wird das sogenannte Firestorm-Leder verwendet.
Die Kevlar- und Nomexfasern schützen nicht nur gegen extreme Hitze, sondern auch gegen extreme Kälte und das Zerschneiden des Schuhs.


Die schnürbaren Stiefel der Feuerwehr verfügen zum schnellen An- und Ausziehen gewöhnlich über seitliche Reißverschlüsse. Durch die Schnürung können sie wesentlich enger am Fuß gehalten werden als dies durch Schlupf- oder Gummistiefel möglich wäre.
Auch hier kommen flammenfestes Leder, Kevlar und/oder Nomex zum Einsatz.

Die Feuerwehr-Gummistiefel eignen sich eher bei Einsätzen, in denen es schlammig oder sehr naß zugeht. Für Löscharbeiten werden sie weniger bevorzugt.

Generell sind Feuerwehschuhe innen mit Goretex- oder Sympatex-Membranen versehen, damit die Füße optimal atmen können. Die Schuhe und Stiefel der Feuerwehr werden mit Temperatur-Regulierungen versehen, zudem werden Stahlkappen für Fersen und Schuhspitzen verarbeitet. Extra Stahlschutzplatten verhindern Schnitte.

Achtung ist bei Stiefeln der Marke „Hanrath“ geboten. Diese Stiefel wurden aus Sicherheitsgründen vom Markt genommen. Sie weisen beträchtliche Mängel auf und schützen keinesfalls optimal. Unfallversicherungen könnten im Ernstfall eine Zahlung verweigern, wenn Feuerwehrleute diese Stiefel beim Einsatz getragen haben.